A-Prüfung Max Noll

Am 06.10.2007 war es endlich soweit: mein 1. Alleinflug stand an. Nach drei Überprüfungsstarts gab der zweite Fluglehrer seine Zustimmung,
dass ich alleine fliegen durfte. Im ersten Moment konnte ich gar nicht glauben, dass ich mein Flugzeug, eine ASK 21, alleine steuern durfte.
Bild Nummer 1 Noch ein Paar Worte mit dem Fluglehrer gesprochen, dann wird die Haube geschlossen und eingeklinkt. Meine Aufregung ist an den höchsten Punkt gelangt
und es fühlte sich so an, als wenn ich alles, was ich an den letzten Wochenenden gelernt hatte, vergessen hätte. Als sich dann aber das Seil straffte
und der Flieger beschleunigte, waren diese Gedanken weg. Wenige Sekunden später war der Start vorbei und ich flog in den Übungsraum, um meine Höhe
abzukreisen.

Alles war ganz gewöhnlich und kurze Zeit später musste ich mich schon an der Position zur Landung melden. Die Landung stand kurz bevor
und ich war unheimlich aufgeregt. Doch auch das verflog nach wenigen Sekunden und einen kurzen Moment später setzte der Flieger sicher auf der Bahn auf.
Ich war glücklich, dass alles so gut geklappt hatte. Im Anschluss musste ich noch zwei weitere Alleinflüge für die A-Prüfung machen. Auch diese haben
ohne Probleme geklappt. Ich war froh, es endlich geschafft zu haben alleine zu fliegen, doch es hat unheimlich viel Spaß gemacht.
Bild Nummer 2
Am Abend gab es dann für mich und einen weiteren Alleinflieger, wie es die Tradition will, von den Fliegerkameraden einen Klaps auf den Hintern und
uns wurde ein Strauch mit Brennnesseln überreicht. Das Wasser, das über den Hintern geschüttet wird, wurde aufgrund der Kälte (leider?) weggelassen.
Später bekamen wir noch einen Anstecker verliehen. Den Abend ließen wir gemütlich mit Beisammensein und Getränken (=Bier, Anm. d. Webm.) ausklingen.





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written by Max Noll